Risiko-Check

Risiko Check 1

  • Waren Sie bei der ersten Regelblutung jünger als 12 Jahre?
  • Waren Sie bei der letzten Regelblutung älter als 52 Jahre?
  • Sind Sie kinderlos?
  • Haben Sie Ihr erstes Kind erst mit über 30 bekommen?
  • Haben Sie nicht gestillt?
  • Sind Sie eindeutig übergewichtig?
  • Haben Sie normalerweise wenig Bewegung?
  • Trinken Sie reichlich Alkohol (regelmäßig mehr als ein kleines Glas Bier oder Wein pro Tag)?
  • Haben Sie mindestens fünf Jahre lang Hormone gegen Wechseljahrsbeschwerden genommen?
  • Verhüten Sie mit der Pille?

Risiko Check 2

  • Haben oder hatten Sie schon Brustkrebs?
  • Wurde bei Ihnen in den letzten fünf Jahren Eierstock-, Gebärmutter- oder Dickdarmkrebs festgestellt?
  • Haben Sie eine ausgeprägte Mastopathie (Brustdrüsenveränderung mit Knoten und Zysten)?
  • Wurde bei Ihnen wegen eines unklaren Befundes schon einmal eine Gewebeprobe aus der Brust entnommen?
  • Hat mehr als eine Angehörige (Oma, Mutter, Tochter, Schwester oder Sie selbst) Brustkrebs?

Wenn Sie mindestens zwei Fragen aus Checkliste 1 oder mindestens eine Frage aus Checkliste 2 mit ja beantwortet haben, sollten Sie die Früherkennungsuntersuchungen besonders ernst nehmen.

Familärer Brustkrebs

Eine Beratung in einem spezialisierten Zentrum und besondere Früherkennungsmaßnahmen sind sinnvoll...

  • wenn mindestens zwei nahe Verwandte (Mutter, Schwester, Tochter oder man selbst) an Brustkrebs erkrankt sind und eine davon bei der Diagnose jünger als 50 war ...
  • wenn eine nahe Verwandte (oder man selbst) Krebs in beiden Brüsten hat und bei der ersten Diagnose jünger als 40 war...
  • wenn es in der Familie einen Mann mit Brustkrebs gibt ...
  • wenn jemand in der Familie Brust- und Eierstockkrebs hat ...
  •  wenn in der Familie mindestens zwei Fälle von Eierstockkrebs bekannt sind ...
  • wenn Brustkrebs in drei aufeinander folgenden Generationen aufgetreten ist und zwei der betroffenen Frauen unter 50 und eine unter 30 Jahre alt waren

Die Kosten für Untersuchung und Beratung an Zentren für "Familiären Brustkrebs" werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Wir beraten Sie gerne und stehen für Fragen zur Verfügung.

Mehr Informationen