Nachsorge

Die Tumornachsorge beginnt sobald die Erstbehandlung abgeschlossen ist, d.h. bei brusterhaltender Therapie nach der Bestrahlung, bei einer Ablatio mit Chemotherapie sobald die Chemo abgeschlossen ist. Ziel der Tumornachsorge ist es die Nebenwirkungen der Ersttherapie zu erkennen und zu behandeln und die Langzeitnachsorge mit dem Ziel der Erkennung des Wiederauftretens des Tumors in der gleichen Brust oder eines Tumors auf der Gegenseite, da hier bei früher Entdeckung gute Heilungschancen bestehen.
Im Zentrum der Nachsorge steht das Gespräch, in dem der Behandler erfährt, ob die Patientin zur Zeit Beschwerden hat. Dann wird  eine körperlichen Untersuchung mit besonderem Augenmerk auf die Brust/ den Brustkorb und die Achsel auf der betroffenen Seite, sowie Brust und Achsel der Gegenseite durchgeführt.

Die Patientin sollte auch zumindest jährlich ein Mal eine Mammographie beider Brüste erhalten. Da sich die Narben verändern können, sind  sie eventuell schwer von Rezidiven (Wiederauftreten des Tumors) unterscheidbar. Daher ist die Empfehlung halbjährlich für die ersten drei Jahre eine Mammographie oder eine Sonographie der operierten Brust durchzuführen. Ist die Unterscheidung zwischen Narbe und eventuellem Rezidiv zu schwer, so kann der  behandelnde Arzt Ihnen auch eine MRT empfehlen.