Selbstuntersuchung

Einmal im Monat sollte sich jede Frau ca. 20. Min. Zeit nehmen, um ihre Brüste in einem geschützten Raum mit Spiegel und Liegemöglichkeit zu untersuchen.

Darauf sollten Sie achten:

Der günstigste Zeitpubnkt:
Für Frauen vor den Wechseljahren ist der geeignete Zeitpunkt 7-10 Tage nach der Menstruation, denn dann sind die Brüste besonders weich. Ältere Frauen, sprich Frauen nach den Wechseljahren, empfiehlt es sich einen festen Zeitpunkt im Monat hierfür einzuplanen, z. B. jeden ersten Montag im Monat.

Auch nach einer Brustkrebsoperation wichtig!
Frauen, die bereits eine Brustkrebsoperation erlebt haben, gilt es die Angst zu überwinden, die eigene Brust auf Knoten hin abzutasten. Diese müssen Ihren Mut daraus schöpfen, dass ein frühzeitig erkannter Knoten keine Gefahr zu sein braucht und sie damit einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung des Ausbreitens der Krebszellen leisten.

Visuelle Brustuntersuchung

Sie stellen sich vor den Spiegel und schauen sich bewusst von vorne und von der Seite an. Zuerst lassen Sie beim Betrachten Ihre Arme herabhängen, dann erheben Sie diese ausgestreckt in die Luft. Anschließend stützen Sie Ihre Hände in die Hüften, um den Brustmuskel besser anspannen zu können. Bei diesen unterschiedlichen Armhaltungen achten Sie auf folgende Ansichten:

  • Form- und Größenveränderungen der Brust
  • Farbveränderungen der Haut, der Brustwarze und des Warzenvorhofes
  • Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze
  • Vorwölbung bzw. Einziehungen der Haut
  • Allgemeine Hautveränderungen

Sorgfältiges Abtasten der Brust:
Untersuchen Sie immer gleich aufmerksam beide Brüste und beziehen Sie hierbei den ganzen Bereich vom Schlüsselbein, Brustbein und der Achselhöhle mit ein.

Abtasten der Achselhöhlen

Zum Abtasten legen Sie sich auf eine Liege (Halb-, Seiten- und Rückenlage) und beginnen in der Halbseitenlage in der Achselhöhle. Wichtig ist hier, dass Sie die Untersuchung in vertikalen Bahnen durchführen, also von oben nach unten. Sie untersuchen mit der rechten Hand die linke Brust und umgekehrt. Legen Sie die drei mittleren Finger flach auf und tasten Sie mit Ihren Fingerkuppen (Fingerbeeren) mit drei unterschiedlichen Druckstärken (leicht-mittel-kräftig) Ihre Brust ab. Sollten Sie eine Brustoperation bereits erfahren haben, untersuchen Sie auch das Narbengewebe. Nur so können Sie die verschiedenen Gewebsschichten ertasten. Spüren Sie in sich hinein und achten dabei auf

  • Knoten
  • Ungewöhnliche Verdickungen
  • Vergrößerte Lymphknoten

Mit der Zeit wissen Sie, wie sich Ihre Brust anfühlt und können Veränderungen sehr früh wahrnehmen.