Tierische Parasiten

KRÄTZEWas ist das?
Die Krätze wird durch eine Milbe verursacht, die kleine Gänge in die oberste Hautschicht gräbt und dort ihre Eier ablegt.

Wie sind die Symptome?
Meist bilden sich graue, schorfige Schwellungen auf der Haut, normalerweise zwischen den Fingern, an den Handgelenken, an den äußeren Genitalien und unter den Achseln. Symptome treten erst Wochen nach einer Ansteckung auf: vor allem heftiger Juckreiz, besonders nachts.

Was sind die Folgen?
Durch Kratzen können zusätzliche kleine Wunden entstehen, die Eintrittspforte für andere Infektionen sein können.

Wie steckt man sich an?

Durch engen Körperkontakt, aber auch bei gemein­samer Benutzung von Bett, Handtuch, Kleidung usw. können die Parasiten übertragen werden.

Wie lässt sich der Befall vermeiden?
Sorgfältige Körperhygiene und regelmäßiger Wechsel der Wäsche wirken einer Ansteckung entgegen.

Wie wird behandelt?
Der Parasiten-Befall wird meist äußerlich mit chemischen Mitteln behandelt. Sexualpartner und alle Familienangehörigen sollten mit­behandelt werden, selbst wenn bei ihnen noch keine Anzeichen eines Befalls zu entdecken sind. In den Beipackzetteln der Medikamente finden Sie wichtige Hinweise, wie eine Wiederansteckung (z. B. durch benutzte Wäsche) verhindert werden kann.
    
FILZLÄUSE - Wie sind die Symptome?
Diese kleinen flügellosen Insekten nisten sich meist in den Schamhaaren ein und legen ihre Eier (Nissen) darin ab. Läuse und Eier sind sichtbar. Bei starkem Befall können Filzläuse auch an anderen Körperhaaren, etwa am Anus oder an den Beinen, auf­treten. Nach drei bis sechs Tagen verursachen die Bisse der Läuse Juckreiz, Hautflecken und kleine Blutungen.

Wie steckt man sich an?
Vor allem beim Sex (Kontakt im Schamhaar­bereich). Bei Befall gelten dieselben Vermeidungs- ­und Behandlungsmöglichkeiten wie bei Krätze.