Gelenke und Knochen

Knochen, Gelenke und Muskeln
In und nach den Wechseljahren nimmt die Knochenmasse ab. Ist der Verlust stark ausgeprägt, spricht man von einer Osteoporose.

Zusätzlich kann der Östrogenmangel den Gelenkknorpel schädigen und so Schmerzen insbesondere an den Knien und Hüften verursachen.

Letztlich nimmt auch die Muskelmasse, beginnend bereits mit dem 35. Lebensjahr, ab. Das macht sich durch Schmerzen in allen Gliedern, vor allem aber durch immer wiederkehrende Rückenschmerzen bemerkbar.

Was kann man tun?

  • Bewegung und Sport
    Selbst wenn der Stress in Beruf und Haushalt bislang wenig Zeit für ausreichende Bewegung gelassen hat, ist es für sportliche Aktivitäten nie zu spät. Sport fördert die Durchblutung, beugt einer Veränderung der Blutfette und der Gewichtszunahme vor. Auf Dauer kann auch der Blutdruck gesenkt werden. Wichtig dabei ist, Sport regelmäßig zu betreiben, sich nicht zu überfordern und auf eine Schonung der Gelenke zu achten. Hierfür eignen sich besonders: (Nordic) Walking, Schwimmen, Aqua-Gymnastik, Radfahren oder betreutes Training in einem Fitness-Studio.
  • Hormonersatztherapie                                                                              Eine Hormonersatztherapie schützt auch vor Osteoporose. Die Östrogene hemmen die Osteoklastenaktivität und damit den Knochenabbau und stimulieren gleichzeitig die Osteoblasten, die für den Knochenaufbau zuständig sind. Gleichzeitig können Muskel- und Gelenkbeschwerden gelindert werden. Zur Osteoporose-Prophylaxe können ergänzend Calcium und Vitamin-D-Präparate eingenommen werden.
  • Keine Stolperfallen
    Wichtig ist auch die Vermeidung von Haushaltsunfällen. Beseitigen Sie mögliche Stolperfallen, z. B. lose Teppiche, in den Durchgangsbereichen Ihrer Wohnung. Stellen Sie sich eine Haushaltsleiter griffbereit, damit Sie nicht in Versuchung geführt werden, einen wackeligen Stuhl oder Tritt zu benutzen.