Geschlechtsorgane

Veränderungen der Gebärmutter
Eine Folge der nachlassenden Östrogenproduktion ist die Verkleinerung der Gebärmutter. Die Gebärmutterschleimhaut wird dünner, die Wände der Blutgefäße brüchiger.

Was kann man tun?
Manchmal machen sich Veränderungen durch leichte Zwischenblutungen bemerkbar. Das ist unbedenklich, die Ursache sollte aber durch eine Untersuchung abgeklärt werden, um andere Ursachen auszuschließen.

Brustbeschwerden und Erschlaffung der Brust
Schmerzen und Spannungsgefühl in der Brust (Mastodynie oder auch Mastopathie) können ebenfalls Auswirkungen hormonbedingter Umbauprozesse in der Brustdrüse sein. Dabei können auch Schwellungen und knotenartige Veränderungen auftreten.

Östrogen stützt das Drüsen-, Fett- und Fasergewebe der Brust. Lässt die Produktion nach, kann die Brust an Festigkeit verlieren.

Was kann man tun?

  • Treten Beschwerden in der Brust auf, sollte auf jeden Fall eine Untersuchung durchgeführt werden, um andere Ursachen auszuschließen.
  • Zur Stärkung der Brustmuskulatur sind gymnastische Übungen (z.B. Butterfly-Gerät im Fitnesscenter) und Schwimmen hilfreich.

Trockenen Scheide
Die Schleimhaut der Scheide wird schlechter durchblutet und da auch die Drüsen im Gebärmutterhals weniger Schleim produzieren, wird die Scheide trockener, empfindlicher und kann leichter verletzt werden. Das macht sich insbesondere beim Geschlechtsverkehr negativ bemerkbar, da nicht mehr genügend Gleitflüssigkeit gebildet wird.

Was kann man tun?

  • Falls Sie Probleme mit der so genannten Lubrikation haben, können Sie beispielsweise unterstützende Gleitmittel auf Wasserbasis in jeder Apotheke erwerben.
  • Scheuen Sie nicht, das Problem auch mit uns zu besprechen. Wir können zusammen entscheiden, ob für Sie verschreibungspflichtige östrogenhaltige Scheidenzäpfchen, Cremes oder eine Hormonersatztherapie sinnvoll sind.