Haut und Haare

Auswirkung auf die Haut
Die Veränderung der Haut ist ein ganz natürlicher Prozess. Schon ab dem Alter von 25 bis 30 Jahren beginnt die Haut Fältchen zu bilden. Durch folgende Faktoren kann dies beeinflusst werden: intensive Sonnenbestrahlung, trockene Heizungsluft, wenig Bewegung, Alkohol und Nikotin.

Ab Mitte 40 kommt ein weiter Faktor hinzu: die nachlassende Hormonproduktion.
Die Haut wird dünner, trockener und weniger elastisch, da sie nicht mehr so viel Wasser speichern kann. Nicht selten ist die Haut am Körper rot und juckt. Außerdem entstehen die bekannten Altersflecken durch verstärkte Pigmenteinlagerung. Schließlich lässt die Fähigkeit zur Wundheilung nach.

Was kann man tun?

  • Das Zuführen von viel Flüssigkeit lässt die Haut praller erscheinen. Der natürliche Alterungsprozess kann zwar nicht aufgehalten, aber verlangsamt werden.
  • Regelmäßige Pflege von innen und außen durch entsprechende Pflegecremes und gesunde, vitaminreiche Ernährung.
  • Maßvoller Umgang mit Nikotin, Alkohol und UV-Bestrahlung.

Auswirkungen auf die Haare
Bei vielen Frauen wird das Kopfhaar dünner und geht leichter aus. Gleichzeitig kann es vorkommen, dass die Gesichts- und Körperbehaarung zunimmt. Die Entwicklung eines "Damenbarts" ist nicht selten. Daran ist das relative Überwiegen der männlichen Hormone (z.B. Testosteron) schuld.

Was kann man tun?

  • Es gibt eine Reihe von kosmetischen Mitteln auf dem Markt, die dünnem Haar entgegenwirken. Lassen Sie sich von einer Kosmetikerin oder einem Friseur beraten.
  • In ausgeprägten Fällen kann eine medikamentöse Therapie mit Hormonersatzpräparaten helfen.

Schleimhäute in Mund, Nase und Augen
Auch die Schleimhäute werden schlechter durchblutet und trockener. Die verminderte Produktion der Tränendrüsen kann gerötete Augen und Bindehautentzündungen nach sich ziehen.

Was kann man tun?

  • Künstliche Tränenflüssigkeit kann bei trockenen Augen hilfreich sein.