Gebärmutterhalskrebs

Aktualisierte Erläuterungen der KBV und des BVF zur Krebsfrüherkennung ab 2020

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat gestern aktualisierte und deutlich erweiterte Praxisinformationen zur Krebsfrüherkennungsuntersuchung ab 2020 publiziert.
Darin enthalten sind auf Seite 2 auch die lang erwarteten Hinweise zum Umgang mit Patientinnen nach totaler Hysterektomie:
"Vorgehen nach operativen Eingriffen an der Zervix uteri:
Frauen nach zervixerhaltender Partialhysterektomie können an der Früherkennung des Zervixkarzinoms teilnehmen. Ist anatomisch kein Gewebe des Zielorgans des Zervixkarzinomscreenings mehr sichtbar, ist als präventive Leistung nur die Früherkennung nach der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie (KFE-RL) – ohne Zytologie und HPV-Test – berechnungsfähig. Die Abrechnung erfolgt mit der Gebühren-ordnungsposition (GOP) 01760. Leistungen nach dem Früherkennungsprogramm Zervixkarzinom der oKFE-RL können nicht durchgeführt werden. Kontrolluntersuchungen zur Sicherung des Behandlungserfolges nach operativen Eingriffen an der Zervix uteri, beispielsweise einer Konisation, sind kurative Untersuchungen. Nach Abschluss der Behandlung kann die Patientin wieder regulär am Früherkennungsprogramm Zervixkarzinom teilnehmen."

Aktualisierte Erläuterungen der KBV und des BVF zur Krebsfrüherkennung ab 2020